Auch auf einem Rockfestival ist das Grillen eine beliebte Art, sich während der Tage, die man dort verbringt. Was mit Woodstock anfing, wird auch heute noch praktiziert: Viele, meist junge Menschen treffen sich für mehrere Tage, schlafen in Zelten und hören dabei die Musikgruppen, die vom Veranstalter gebucht werden.
Rund um die Bühne wird man niemanden beim Grillen erwischen; hier sind alle gefesselt von der Musik, die von Rock-Balladen bis zu Hardrock und Metal reicht. Für Menschen, die mit der Rockszene nichts anfangen können, sehen die Gestalten, die auf einem solchen Ereignis herumlaufen, manchmal ziemlich wild und bizarr aus. Totenköpfe auf T-Shirts, Lederhosen, wilde Mähnen und Tätowierungen bestimmen hier das Bild. Vor allem in der Metal Szene geben diese Menschen manchmal Laute von sich, die eher einer Horde wild gewordener Elefanten gleicht.
Doch auch diese harten Kerle sitzen in trauter Gemeinschaft zusammen, wenn Grillen angesagt ist. Ob mit Hilfe eines Dreibeins über dem Lagerfeuer Würstchen gegrillt werden, oder Einweggrills aus dem Supermarkt benutzt werden, um darauf Koteletts zu braten, ist ganz egal. Auch auf einem mehrtägigen Festival braucht der Rocker seine Stärkung. Diese wird, wenn nicht vom Dosenbier, durch köstliche Grillspezialitäten erlangt.
Nach dem Grillen wird sich in jedem Fall wieder der Musik gewidmet, wenn man nicht, ermüdet von den Strapazen und vielleicht auch ein wenig angetrunken in seinem Zelt Zuflucht sucht, um sich auszuschlafen. Schon früh am nächsten Tag beginnt ein neuer abenteuerlicher Tag, voller verzerrter Gitarren, Schlagzeug und Bass. So ein Festival ist nicht nur wegen dem gemeinsamen Grillen und der Lieblingsmusik ein unvergessliches Erlebnis.
